***MELANIE***

2010: Erste Halbzeit mit Höhen und Tiefs

Dank der guten Erfolge im Jahre 2009 erhielt Melanie Ende Januar am MERCEDES CSI ZÜRICH einen Startplatz. In der Wegelin-Challenge hatten zehn der besten Schweizer Nachwuchsreiter Gelegenheit gegen die Besten internationalen Reiter anzutreten. Mit nur einem Springfehler im Sattel von Pandoer konnte sie sich im Mittelfeld klassieren und somit mit ihrem ersten Auftritt an diesem renommierten Weltcup-Turnier zufrieden sein. Die neue Turniersaison konnte, nun als Mitglied des Kaders, mit einem guten Gefühl geplant werden.

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Verletzung im „dümmsten“ Moment

Anlässlich des Turniers in Müntschemier als Hauptprobe für die wichtigen Championatsprüfungen in Amriswil und Uster verletzte sich Pandoer leicht. Verletzungen bei Springpferden bedürfen einer langen Genesungsphase. Melanie muss einstweilen auf Pandoer verzichten.

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Veränderungen bedeuten auch neue Chancen

Wegen des Ausfalls von Pandoer kann Melanie dank der Grosszügigkeit der Pferdebesitzer (s. Rubrik Pferde) zwei Pferde übernehmen, die zuvor von Vater Paul geritten wurden. Obwohl sich diese beiden Pferde an ihre neue Reiterin (und umgekehrt) gewöhnen müssen, sind die ersten Einsätze vielversprechend verlaufen. Mit Ricardo IV hat Melanie jeweils in der KLEINEN TOUR bereits einige Klassierungen erzielen und sogar ein Springen gewinnen können. Al Capone Z hat mit guten Auftritten und einer Klassierung in der GROSSEN TOUR gezeigt, dass er seine neue Reiterin akzeptiert. Mit fünf Klassierungen am CSI in Ebreichsdorf (AUT) hat auch der nicht einfach zu reitende Schimmelhengst Royal Crack seine Qualitäten bestätigt. Royal Crack könnte möglicherweise gelegentlich auch in den S-Prüfungen „ein Wörtchen mitreden“.

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Noch drei Monate bis zum MAURICE LANCROIX CSI*** Humlikon (vom 6. bis 12. September 2010) als weiterer Höhepunkt

Bis zum eigenen Turnier hat Melanie drei Monate Zeit, sich noch besser an ihre beiden neuen Pferde (Ricardo IV, Al Capone Z) zu gewöhnen und ihre Nr. 2 (Royal Crack) weiter zu fördern, damit sie an ihrem Heimturnier an die letztjährigen guten Resultate anknüpfen kann (re).

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Neue Herausforderung am CSI*** in Humlikon vom 7. bis 13. September 2009

„Würde bringt Bürde“. Die in den letzten drei, vier Monaten erzielten guten Resultate wird Melanie am Turnier auf der eigenen Anlage nun unter Beweis stellen müssen. Sie wird mit drei Pferden am Turnier vom 7. bis 13. September 2009 teilnehmen. Vor dem einheimischen Publikum wird das eine grosse Herausforderung sein. (August 09)

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Erfolgreicher erster Start in nationaler Championatsprüfung

Im Rahmen des viertägigen Nationalen Concours Hippique in Verbier hat Melanie erstmals an einer Championatsprüfung der Stufe Kat. SII teilgenommen. Nebst diversen guten Klassierungen mit „Royal Crack“ und „Poland“ in den Rahmenprüfungen verblüffte die Championatsdebütantin mit „Pandoer“ am Sonntagnachmittag. Sie ritt den anspruchsvollen Parcours als erste ohne Fehler. Ihr Vater Paul doppelte mit Valentino nach. Vater und Tochter blieben auch in der Winning-Round fehlerfrei und durften sie sich somit mit den Rängen drei und vier vom begeisterten Verbier-Publikum verabschieden.(August 09)

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„Nach dem Regen scheint wieder die Sonne...“

Beim Besuch des ersten CSI*** der Elite in Modena / Italien wurde Melanie klar, dass in diesem Sport immer wieder Rückschläge hingenommen werden müssen. Ein Fehler da, ein Fehler dort, das bedeute für Melanie, dass sie ohne Klassierung von Modena zurückreisen musste.(August 09)

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Europameisterschaft der JUNGEN REITER in Holland anfangs Juli
„Anforderungen erfüllt – Ziel erreicht“

Für Melanie Freimüller war es eine Ehre, gleichzeitig aber auch eine grosse Herausforderung, die Schweiz an einer internationalen Meisterschaft zu vertreten. Im Viererteam war sie die einzige „Newcomerin“; alle anderen Teammitglieder hatten bereits Championatserfahrung. Mit dieser „Rolle“ kam sie ausgezeichnet zurecht. Der Starttag verlief zwar nicht wunschgemäss. Im Nationenpreis verzeichnete sie in jedem der beiden Umläufe nur je einen Fehler und eine minimale Zeitüberschreitung. Da aber auch keines der anderen, erprobten Schweizerpaare eine bei einer Meisterschaft erforderliche „Sternstunde“ erleben durfte, wurde aus dem Gewinn der zwischenzeitlich noch in Reichweite gelegenen Medaille schliesslich doch nichts.(August 09)

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„Feuertaufe bestanden...“

Nachdem die ersten internationalen Einsätze (s. Fotos vom CSIOY in Reims / FR) von Melanie planmässig verlaufen sind, hat sie Mitte Juni 2009 an der Schweizermeisterschaft der JUNGEN REITER in Bern erneut auf sich aufmerksam gemacht. Nach den ersten beiden Teilprüfungen lag sie noch auf Medaillenkurs (wovon im Vorfeld niemand geträumt hätte). Ein Fehler weniger (nur einer statt deren zwei) im abschliessenden Grand Prix der Stufe SII hätte für Melanie den Gewinn der Broncemedaille und somit eine „kleine Sensation“ bedeutet. Die guten Resultate haben ihr aber immerhin einen

Startplatz in der Schweizer Equipe an der Europameisterschaft der JUNGEN REITER

vom 1. bis 5. Juli 2009 in Hoofddorp (NED) gesichert. Es wäre vermessen, über den Gewinn einer Medaille zu spekulieren. Aber nur schon die Nomination ist ein Erfolg für die 22jährige Reiterin aus Humlikon und wenn sie bei der Finalprüfung (wo nur noch die Besten startberechtigt sind) noch dabei ist, dann darf sie mehr als zufrieden sein...

„Toi, toi, toi...Hals und Bein“

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Motivation und Begeisterung aus der Familie

Melanie Freimüller erhielt den „Pferdevirus“ in die Wiege gelegt. Bereits ihr Grossvater Paul war in den 50iger und anfangs der 60iger Jahre als Concoursreiter bekannt. In den 90iger Jahren bis um die Jahrtausendwende sorgte ihr Vater Paul mit seinen Spitzenpferden Himmerdor, Rubin und Tell the Difference für Schlagzeilen im In- und Ausland (s. Porträt). Melanie begann zu reiten, bevor sie richtig laufen konnte. In regionalen Prüfungen der Kat. RI bis Kat. RIV sammelte sie mit verschiedenen Pferden erste Erfahrungen im Turniersport.

Meli

Von regionalen zu den nationalen Prüfungen

Dank der Grosszügigkeit zweier Sponsoren kann sie heute mit ihren beiden besten Pferden in nationalen Prüfungen erfolgreich mitreiten.

Der Schimmelhengst „Royal Crack“ (Besitzerin Frau Ulla Hartbaum, Altendorf SZ) zeigte sich in den vergangenen Turnieren von seiner besten Seite und erreichte gute Klassierungen in Prüfungen der Kat. MII. Grosse Hoffnungen setzt Melanie in den 12jährigen braunen Wallach „Pandoer III“ (Besitzer Katharina und Gerold Mändli-Frei, Humlikon).

Meli

Erste internationale Turniereinsätze

Nach dem hervorragenden 3. Rang im Grand Prix am CSIY Neuendorf erhielt Melanie das Aufgebot für den CSIOY in Reims (Frankreich) von Ende Mai/anfangs Juni. Das ist ihre erste Teilnahme an einem CSIO. Mit einem souveränen, stilsicheren Nullfehlerritt in einem gut besetzten S in Uster vom 3. Mai 2009 rechtfertigte die Nachwuchsreiterin ihre Nomination.

Ein weiterer bedeutender internationaler Einsatz steht Melanie anfangs Juli bevor, unter der Voraussetzung, dass die nächsten Einsätze, vor allem derjenige in Reims, planmässig verlaufen.

Meli